Schwerbrandverletzte Kinder profitieren von dem Heiligabend-Morgenlauf beim SV13er

Heilgabend-Morgenläufer in WittringenZum elften Mal fand der Heiligabend-Morgenlauf, eine Initiative des SV13er Triathleten Frank Wiedenhöfer, statt. Ca. 50 SV13er-Vereinskameraden und Freunde nahmen an dem Spendenlauf über die 21,1 und 11 km Strecken teil, um für den Verein „Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ einen Erlös in Höhe von stolzen 580 Euro einzuspielen. „Ein Trainingslauf war es jetzt nicht. Es liegt immer etwas Weihnachtliches in der Luft, wenn wir laufen und uns nachher zum heißen Apfeltee und Gebäck treffen“, spürt Frank Wiedenhöfer die Stimmung. „Inzwischen ein besonderes und schönes Ritual, Heiligabend zu laufen und gleichzeitig was Gutes zu tun“, meint Mario Lobert, ein Teilnehmer, zu der Spendenaktion. Der Erhalt der Fitness spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Alle Leistungs- und Altersklassen waren an dem „Start“. Es ging ja auch nicht darum, besonders schnell zu sein, sondern mitzumachen. So nahmen neben den Cracks wie Frank Wiedenhöfer und Sabine Schön auch viele Breitensportler die willkommene Gelegenheit wahr, im moderaten Sechs-Minuten-Tempo (pro Kilometer) – gerne auch langsamer - auf Vorrat Speck für die Feiertage abzubauen. Guiseppe Zuddas, ein weiterer Teilnehmer und stellv. Abteilungsleiter der SV13-Triathleten: „Ich habe die Gelegenheit mit vielen genutzt einfach zu reden. Es kannten sich ja nicht alle und es war eine interessante laufende Gesprächsrunde.“

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„Irgendwann musste die Pechsträhne mal reißen.“ Potrebitsch liefert

Podiumsplatz auf der Langdistanz in Valencia/Spanien

Potrebitsch im WasserGeorg Potrebitsch, SV13er Profi-Triathlet, der für das Power-Horse-Team startet, kann es noch. Nach einigen „schwierigen Rennen“ belegte der Gladbecker im sonnigen Valencia nach 226 km zu Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen den den dritten Platz beim ICAN Valencia.

Das „Sch….“-Wort vermied Georg Potrebitsch, als er vor dem ICAN Valencia von seinem vorletzten Auftritt bei der Challenge Almere/Niederlanden (Europameisterschaften). Großartige Ausreden gab es auch nicht. „Die Strecke war prima. Ich feierte dort meine ersten, schönsten und größten Erfolge, es war eine super Stimmung. Es lag an mir.“ In den Jahren zuvor war in Almere immer ein Podestplatz drin und dann, „wieder vorzeitig ausgeschieden. Es stinkt mir.“ Nun wollte sich der Gladbecker nicht mit einer „DNF“ (nicht ins Ziel gekommen) 2014 von der Bildfläche verabschieden und nahm die Gelegenheit nach einem guten zweiwöchigen Trainingscamp auf Mallorca und einer ausgeprägten Ruhensphase gerne wahr, in Valencia über die Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1km Laufen) zu starten. „Ich fühle mich recht gut und ich bin fit“, sah sich der SV13er wie üblich optimistisch und leistungsfähig. Doch dieses Mal folgte eine insgesamt tolle Leistung. Mit drei Sekunden auf den Führenden kam Potrebisch nach knapp 4 km aus dem Wasser, stieg auf sein Rad und baute sofort einen komfortablen Vorsprung auf der flachen aber windigen Strecke aus. „Keine Chance den Lutschern bieten“, war seine Devise, denn er wusste, dass er in seiner schwächeren Disziplin, dem Marathon, nicht gegenhalten könnte.

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Wiedenhöfer hat die WM-Quali für 2015 sicher

Frank WiedenhöferKleines Hawaii wartet auf Frank Wiedenhöfer, der sich für die Weltmeisterschaften über die Mitteldistanz der Triathleten (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) auf Rügen für 2015 in seiner Altersklasse qualifizierte. „Erstmalig werde ich daran teilnehmen“, freut sich Wiedenhöfer, der schon zweimal die Qualifikation in den letzten Jahren erreicht hatte, aber nicht den Sprung über den „großen Teich“ machen wollte: „Kostenfrage. Triathlon bedeutet mir sehr viel, aber nicht alles.“ Im nächsten Jahr findet die WM über die Mitteldistanz erstmals in Europa statt. Genauer gesagt in Zell am See/Österreich. Fast im Schatten des Großglockners will der SV13er Triathlet ein möglichst gutes Ergebnis erzielen. Welchen Platz er sich ausrechnet? „Keine Ahnung, ich kenne meine Konkurrenz ja kaum. Aber die europäische Altersspitze wird dort antreten und die ist sehr gut.“

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Gladbecker-Triathleten holen für Evonik den ersten Platz bei der Company Staffel

Sabine Schön gewinnt Gesamtwertung bei den Frauen

Company Cup an Gladbecker Triathleten – vlnr Peter Topheide, Frank Reininghaus, Andreas AdamskiSabine Schön, Peter Bockholt, Volker Reininghaus und Andreas Adamski kamen aus Ratingen mit Gewinnerschmuck nach Hause. Reininghaus und Adamski erhielten zusätzlich einen riesigen Pokal. „Alle guten Dinge sind drei. Schon im Jahr 2012 haben wir uns vorgenommen den ersten Platz in der Wertung „Company Staffel“ zu holen“, zeigt sich Adamski nach dem Erfolg ein wenig erleichtert. Die Stadtwerke Ratingen setzen jährlich einen  imposanten Wanderpokal als Gewinn für Firmenstaffeln aus. Die Gladbecker Reininghaus und Adamski waren an diesem Wettkampf für ihren Arbeitgeber Evonik Industries unterwegs. Zweimal zuvor landeten sie auf Platz 2. „So richtig einfach war es nicht. 36 Staffeln nahmen teil und schlecht besetzt waren die auch nicht“, führt Adamski weiter aus. Das waren sie wirklich nicht. So nahm zum Beispiel Dr. Sebastian Longrée (vor ca. 10 Jahren Vize-Europameister und vierter bei den Weltmeisterschaften in der AK 25 gewesen und nicht zuletzt zweiter über die Kurzdistanz beim ELE-Triathlon 2014) teil. Frank Reininghaus hatte das Vergnügen gegen ihn auf die Schwimmstrecke anzutreten. Nur 9 Sekunden hinter dem ELE Triathlon Gewinner der Kurzdistanz 2014 schlug Reininghaus an und übergab den Zeitchip an Adamski. Dieser musste sich wie auch im Jahr 2013 gegen Marc Weisshaupt behaupten, ein ehemaliger Profi der u.a. auch für das Team Gerolsteiner unter Vertrag stand. Die beiden SV 13er gaben alles um ihren dritten im Bunde, Peter Topheide, ausreichend Vorsprung auf der Laufstrecke zu verschaffen. Dieser rannte mit knapp 3 Minuten Vorsprung los und hielt bis zum Ziel den Vorsprung, der bedenklich auf 25 Sekunden sank. Mächtig stolz nahmen die drei den riesigen Wanderpokal für ein Jahr in Empfang.

Über den spannenden Staffelverlauf geriet der tolle Erfolg von Sabine Schön fast ein wenig in den Hintergrund. Sabine gewann wieder einmal die Gesamtwertung und damit auch ihre Altersklasse. 1:09,33 Stunden benötigte sie für die 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen. Dabei lief sie in 21:33 Minuten unangefochten die beste Zeit. Annika Marquardt (3. AK 35; 19. Gesamt) und Peter Bockholt (1. AK 40; 11. Gesamt) waren auch gut auf der Sprintstrecke im Rahmen des Volkstriathlons.

Jörg Brennenstuhl (12 AK 45; 49. Gesamt )

„Irgendwann muss die Pechsträhne mal reißen.“ Potrebitsch liefert „nur“ 207 km im Wasser, auf dem Rad und auf der Laufstrecke ab

Georg PotrebitschDas „Sch….“-Wort vermeidet Georg Potrebitsch, wenn er von seinem letzten Auftritt bei der Challenge Almere spricht. Großartige Ausreden gibt es auch nicht zu dem vorzeitigen Ausscheiden bei den Europameisterschaften über die Langdistanz in den Niederlanden (Almere/Amsterdam). „Mir gefällt dort die Strecke. Hier feierte ich meine ersten, schönsten und größten Erfolge. Es war wie in den Jahren zuvor eine super Stimmung. Es lag an mir.“ In den Jahren zuvor war immer ein Podestplatz, meist der Sieg drin. „Ich fühlte mich die Woche vor dem Wettkampf fit und hatte das Gefühl, mich von einem Infekt völlig erholt zu haben, doch vermutlich waren die zehn Tage Erkrankung und eine Antibiotika-Behandlung einfach zu viel und die Zeit vor dem Wettkampf hat nicht gereicht, um ausreichend fit zu werden", findet der SV13er-Profi, der für den Power-Horse-Rennstall an den Start geht, doch irgendwie keine plausible Erklärung, denn dieser Ausstieg war nicht der erste in dieser Saison. „In dieser Saison ist einfach der Wurm drin. Die Trainingswerte stimmen alle“, dies unterstrich Georg wieder einmal beim Radfahren. Dort hing er dem späteren Europameister direkt im Nacken. Auch auf der ungeliebteren Laufstrecke konnte er lange Zeit einen dritten Rang halten. Zur Halbmarathondistanz baute der Gladbecker allerdings zunehmend ab und brach den Wettkampf 19 km vor dem Ziel ab. 

SV13er-Triathleten erfolgreich in der Südsee (in Xanten)

Teilnehmer des SV13 – vlnr Mark Kegelmann, Armin Oberhagemann, Britta Falkenstein, Birgit Zuddas, Rebecca Gewehr, Giuseppe ZuddasZum Abschluss der Saison drehen die Triathleten des SV 13 noch mächtig auf. Unter anderem stürzten sie sich in die Xantener Südsee (so heißt der Badesee in dem geschwommen wurde) und fischten sogar Edelmetall auf den Strecken Schwimmen, Radfahren und Laufen. „Insgesamt waren wir mit 16 Athleten am Start,“ weißt Giuseppe Zuddas nicht nur auf die Qualität, sondern auch die Quantität der SV13er hin. „Inzwischen wird das SV13-Logo auch ein Markenzeichen. Viele von uns kommen doch vorwiegend in der besseren Hälfte ins Ziel und wir ernten hier und da schon bewundernde Blicke“, untertreibt der stellvertretende Abteilungsleiter des Gladbecker Schwimmvereins ein wenig. Denn speziell die Frauen waren sehr erfolgreich. So erzielte Sabine Schön hat den Lauf der Draxi-Distanz (500 m Schwimmen, 17 km Rad und 5 km Laufen) gewonnen. Nicole Oberhagemann wurde dritte in ihrer AK45 (Gesamt 15.) geworden und auf der Olympischen Distanz zeigten die weiblichen Vertreter des SV 13 Rebecca Gewehr (AK30), Birgit Zuddas (AK40) und Britta Falkenstein (AK45) den meisten Alterskonkurrentinnen die Fersen. Alle drei wurden dritte in ihrer AK.  

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