SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Erster Ganztag im Freibad 2017

Am 23. Mai öffnet das Freibad in diesem Jahr erstmals ganztägig.

Die Öffnungszeiten finden Sie hier: Öffnungszeiten

Am Sonntag, 28. Mai, hat das Bad wegen des ELE-Triathlons leider schon wieder ganztägig geschlossen.

14. April 2017 Karfreitag

Am 14. April (Karfreitag) bleibt die Traglufthalle geschlossen.

Umbau für die Freibadsaison 2017

 

Die Traglufthalle wird abgebaut

Letzter Schwimmtag für die Öffentlichkeit ist Samstag, der 15.April 2017.

Als Termin für den Abbau der Traglufthalle ist Dienstag der 18. April 2017 angesetzt. Wichtig für uns ist, dass  das Wetter mitspielt, denn für den Abbau und die Einlagerung der Planen müssen wir trockenes Wetter haben.

Falls alles so verläuft, wie wir uns es vorstellen, wird das Bad 10 bis 14 Tage später wieder geöffnet sein und die Freibadsaison erst einmal bis ca. 14. Mai nur für Frühschwimmer genutzt werden können.

Weitere Informationen können Sie hier auf unserer Hompage oder aus der örtlichen Presse entnehmen.

Freiwillige machen Freibad mit der Traglufthalle winterfest

Freiwillige machen Freibad mit der Traglufthalle winterfest

12.10.2016 | 11:00 Uhr

Freiwillige machen Freibad mit der Traglufthalle winterfest
Alle Jahre wieder: Das Schwimmerbecken vom Freibad Wittringen an der Schützenstraße wird zur Zeit mit einer Traglufthalle winterfest gemacht.Foto: Lutz von Staegmann

Gladbeck.  Knochenarbeit nennt Dieter Nock vom Badleitungsteam des Gladbecker Bades den Aufbau der Traglufthalle. Zweimal im Jahr ist die Maloche fällig.

 

Rund acht Tonnen wiegt die Plastikhülle, die seit gestern übers Schwimmerbecken gestülpt wird, um die Winternutzung zu ermöglichen.

17 Leute sind im Einsatz, Ehrenamtliche und Saisonarbeiter, die im Sommer die Wiese säubern oder den Schwimmsauger bedienen. „Ohne deren Hilfe ist der Aufbau der Traglufthalle kaum möglich“, sagt Nock. Den Sommer über lagerte die Traglufthülle, die aus fünf riesigen, dreilagigen Planen besteht, die je 27 mal 15 Meter groß sind, auf Paletten im Umkleidegebäude.

Bewährte Technik seit 35 Jahren

Nock: „Am Montag starteten wir mit dem Transport der Planen per Hubwagen und Trecker zum Schwimmerbecken.“ Seitdem wurden die Plastikplanen nacheinander per Muskelkraft von einer Beckenseite durch das leer gepumpte Becken auf die andere Seite gezogen – unterstützt von einer Seilwinde. Bereits in der letzten Septemberwoche errichtete der SV 13 den Tigergang, einen schlauchartigen, durch Stahlstreben verstärkten Durchgang von den Umkleiden zum Becken. An ihn wird die große Pelle noch angeflanscht, bevor dann wohl schon im Laufe des heutigen Tages mittels fest installiertem Gebläse Luft und Wärme „die Hülle hochfahren lassen“, wie Nock sagt.

Rund eine Stunde dauert es, bis sich die Schwimmkathedrale erhebt. Hat sie ihre endgültige Form erreicht, dann wird die Luft- und Wärmezufuhr gestoppt. Nock schmunzelnd: „Bliesen wir weiter Luft rein, dann wäre die Hülle weg wie ein Zeppelin.“ Auch in der Folgenutzung sind etwas Luft- und Wärmezufuhr Pflicht, was für einen permanenten Überdruck sorgt – denn sonst würde die Traglufthalle in sich zusammen fallen. Das ist in den vergangenen 35 Jahren noch nie vorgekommen, so Nock, der von einer „bewährten Technik“ spricht. Alle 13 bis 15 Jahre wird eine neue Hülle fällig, da das Material spröde wird. Rund 100 000 Euro kostet der Austausch, aktuell wird im Freibad die dritte Hülle genutzt.

Am Beckenboden herrscht konzentriertes Arbeiten

Am Beckenboden des Freibads herrscht derweil gemeinsames, konzentriertes Arbeiten. Auf der Hülle kniend, verknüpfen die Helfer die Nähte, indem sie rund 120 Schrauben und Muttern pro Naht anziehen. Am Beckenrand wiederum werden ringsherum die Enden der Gesamtpelle per Stangen und Stahlschlaufen im Boden verankert. In wenigen Stunden erfolgt die Verknüpfung des Zugangtunnels, auch zwei Notschleusen und drei Notausgänge müssen noch eingebaut werden. Steht die Halle, werden große Teile des Wassers aus dem Nichtschwimmerbecken zurückgepumpt, das Nass wurde dort zuvor zwischengelagert.

Nach der Inneneinrichtung mit Lampen und Aufbewahrungsboxen für Sportlerutensilien geht’s ans Aufheizen, denn bei Nächten um drei Grad Außentemperatur ist das Wasser bereits sehr abgekühlt. Zur Eröffnung des Winterhalbjahres – voraussichtlich am 18./19. Oktober – sollen Wasser 26,5 Grad und Lufttemperatur 28 bis 29 Grad erreichen. Nock: „Anderthalb bis zwei Grad pro Tag kriegen wir hin.“

Gerhard Römhild

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