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Berlin war eine Reise wert

 

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Das Team des SV Gladbeck in Berlin: Eine fröhliche Truppe.Foto: WAZ

Meisterschaften in Berlin: Ein Erlebnis, das junge Sportler in ihrem Leben so schnell nicht vergessen werden.

Mit fünf Aktiven traten die SV-13er die Reise an. Den Montag nutze man noch einmal, um Eindrücke dieser Metropole zu gewinnen. Dabei wurden von den Mädels eindeutig diverse Bekleidungsgeschäfte und Ampelmännchenläden bevorzugt. Allerdings: Auch dem imposanten Innenraum der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche konnten die Aktiven viel abgewinnen.

Aber schon am späten Mittag ging es Richtung Schwimmhalle.

Doch dort kam schon zu ersten Ernüchterungen: Kein einziges Plakat vor oder in der Halle über diese Meisterschaft war zu finden. Schulgruppen verursachten ordentlich Trubel, es fand sich kein Platz, wo man sich mal in Ruhe hätte hinsetzen können, um mit Trainerkollegen oder Bekannten sich auszutauschen. In der Vergangenheit waren Unterhaltungsangebote vorbereitet worden, um die Zeit zwischen den Wettkämpfen zu überbrücken. In diesem Jahr waren solche Angebote nicht vorhanden und auch in der Wettkampfhalle setzte sich dieses Bild fort. Das war nicht unbedingt das, was man von einer Deutschen Meisterschaft erwarten konnte.

Die Spannung wich, als dann endlich die Wettbewerbe starteten. Unterstützung hatte Jeder, der ins Wasser sprang, selbstverständlich durch die anwesenden Trainer und Trainingskollegen und im sehr großen Umfang durch die mitgereisten Familienmitglieder. Sogar Steffen Wirgs, der krankheitsbedingt an dieser Meisterschaft nicht teilnehmen konnte, reiste am Mittwoch noch an und unterstützte seine Teamkameraden wo er nur konnte. Der „ Geist der Meisterschaft“ hat dann auch jeden erfasst und zu guten Leistungen beflügelt.

Denn Aufregung war auf jeden Fall ein großer Bestandteil bei den Aktiven. Wie sagte ein 13er: „Das Schöne an dieser Meisterschaft ist, dass man an einem Wettkampftag höchsten ein-oder zweimal startet. Danach hat man viel Zeit, neue Leute kennen zu lernen oder anderen beim „Abrackern“ zuzusehen“. Der Meisterschaftsstress machte sich allerdings dann doch bemerkbar, denn alles, was normaler Wettkampfalltag ist, wurde ausführlichst mit dem Trainerteam besprochen. Doch während bei den Routiniers wie Henning Kunkel und Judith Epping – jedenfalls nach außen hin- alles gelassen hingenommen wurde, musste man bei den Youngstern wie Timo Wirgs, Gerhard Heinrich und Annika Gäth doch etwas intensiver in die Betreuung einsteigen. Berlin war eine Reise wert und hat einmal mehr den tollen Teamgeist, der auch bei den Nachwuchsschwimmern herrscht, unter Beweis gestellt.

Sportredaktion der WAZ

 



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