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Deutsche Mastersmeisterschaften der Schwimmer in Hannover

Helmut Richter immer noch nicht Rekordmüde

SV 13 in Hannover

7 Schwimmer vertraten den SV 13 bei den 46. Deutschen Masters-Meisterschaften über die kurzen Strecken in der Niedersachsen-Metropole Hannover. Die überaus erfolgreiche Bilanz dieser 3-tägigen Meisterschaft aus Gladbecker Sicht: 2 Europarekorde, 4 Deutsche Altersklassenrekorde und insgesamt 10 Titel.
Für die Highlights sorgte einmal mehr Helmut Richter, der Senior der Gladbecker Mannschaft. Für vier Starts in der Altersklasse 75 gemeldet, liebäugelte er bereits vor der Veranstaltung mit dem Europarekord über 50 m Rücken, den er sich dann auch in der Zeit von 0:38,83 Min. sehr souverän holte. Mit dem neuen Europarekord über 100 m Freistil allerdings, den er dem Dresdener Werner Schnabel mit der Zeit von 1:11,78 Min. entriss, rechnete aber auch er nicht. Um eine ganze Sekunde verbesserte er dabei die alte Marke. Fast hätte es über 50 m Schmetterling noch zu einem dritten kontinentalen Rekord gereicht. Hier verfehlte er die Marke des Franzosen Le Dall mit seiner Zeit von 0:35,69 Min. lediglich um eine Hundertstelsekunde. „Die wären auch noch drin gewesen", ärgerte er sich etwas nach dem Rennen. Die 50 m Freistil beendete Richter in der hervorragenden Zeit von 0:31,40 Min. „nur" mit einem Deutschen Rekord. Daneben nehmen sich die 5 Goldmedaillen von Peter Kauch bei dieser hochkarätig besetzten Deutschen Meisterschaft mit knapp 4.000 Starts und Teilnehmern aus 296 Vereinen fast schon bescheiden aus. Doch auch er konnte mit seinen Leistungen durchaus überzeugen. In der Altersklasse 55 holte er sich schon traditionell die Meisterschaft über 100 m Brust in der Zeit von 1:17,97 Min. Auch die 50 m Brust gewann er mit knappem Vorsprung von 3/100 Sekunden in der Zeit von 0:35,26 Min., ebenso wie die 200 m Lagen (2:40,90 Min.), die 200 m Freistil (2:19,81 Min.) und die 100 m Freistil (1;01,77 Min.). Vizemeister wurde Kauch über 50 m Freistil (0:28,25 Min.) und Dritter über 100 m Schmetterling (1:11,55 Min.). Zu Platz 5 reichte es über 50 m Rücken (0:36,33 Min.) und Platz 6 über 50 m Schmetterling (0:31,31 Min.). Mit dem Ziel, seinen Vorjahrestitel über 50 m Schmetterling zu verteidigen, reiste Andreas Kaptur für nur einen Tag an und zeigte, was er drauf hatte. Mit 0:27,57 Min. holte er sich erneut die Goldmedaille. Nicht zu einer Medaille reichte es diesmal für Frank Gomoll. In der AK 50 schwamm er über 200 m Freistil in 2:15,79 Min. auf Platz 4 und über 100 m Schmetterling in 1:10,48 Min. auf Platz 7. Die gleichen Platzierungen erzielte auch Gabriele König, die einzige Dame im Gladbecker Team. Sie verfehlte über 50 m Rücken der AK 60 die Bronzemedaille in 0:46,08 Min. nur sehr knapp und wurde über 50 m Freistil in 0:37,13 Min. Siebte. Dreimal an den Start ging Jens Bester (AK35). Er kam über 50 m Brust in 0:34,08 Min. und 100 m Brust in 1:18,02 Min. jeweils auf Platz 7 und über 200 m Lagen in 2:37,90 Min. auf Rang 8. Bernd Bienek hatte in der Altersklasse 45 mit extrem starker Konkurrenz zu kämpfen und erreichte über 50 m Brust mit der Zeit von 0:34,25 Min. und Platz 7 sein bestes Resultat. Achter wurde er über 50 m Rücken in 0:33,17 Min. Die gute Zeit von 1:18,46 Min. über 100 m Brust reichte diesmal nur für Rang 10 und die 200 m Lagen beendete er nach 2:43,57 Min., als Zwölfter.

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