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Schwimm-WM der Masters in Budapest

Peter Kauch kehrt als dreifacher Vize-Weltmeister aus Ungarn zurück !

Siegerehrung: Peter Kauch(links) musste über 200 Meter Brust lediglich dem Russen Timur Podmarev den Vortritt lassen

Schwimmer Peter Kauch (SV Gladbeck 13) hat bei der Masters-WM in Budapest vier Medaillen gewonnen.
Der Tross der 13er kehrte begeistert aus Budapest zurück.

Tief beeindruckt sind vier Mastersschwimmer des SV Gladbeck 13 jetzt von den Weltmeisterschaften in Ungarn zurückgekehrt. „Wir müssen alles noch verarbeiten. Es waren fantastische Tage mit vielen Erfolgen“, betont Teilnehmerin Gabriele König. Die kleine Gruppe des Schwimmvereins war sich einig: „Es wird im Jahr 2019 schwer, das Niveau dieser WM zu erreichen.“ Die 13er schwärmten von der Freundlichkeit der Helfer und Kampfrichter ebenso wie von den exzellenten Wettkampfstätten. und der Organisation der Titelkämpfe. 14 Tage lang dauerte die Masters-WM im Schwimmen, Springen, Synchronschwimmen und Wasserball, die die bisher größte ihrer Art war. In Zahlen ausgedrückt: 10565 Frauen und Männer aus 96 Nationen sind in Budapest an den Start gegangen.

 

von li. Peter Kauch, Gabriele König, Peter Bienek

 Kauch schwimmt Deutsche Altersklassen-Rekorde

Zum erfolgreichsten Gladbecker Starter avancierte Peter Kauch (Jg. 1956; Altersklasse 60). Er sicherte sich nicht weniger als drei Silbermedaillen und einmal bronzenes Edelmetall. Dabei stellte der 13er jeweils deutschen Altersklassen-Rekord auf. Auf seinen Start über 200 Meter Freistil verzichtete er aus Zeitgründen.
Zweite Plätze erreichte Peter Kauch über 100 und 200 Meter Brust sowie über 400 Meter Lagen. Seine Zeiten: 01:17,03 Min.; 02:50,77 Min.; 5:46,11 Min - allesamt Extraklasse. Über 100 Meter Brust blieb der aus Gelsenkirchen stammende Schwimmer sogar unter der alten Europarekordmarke von 01:17,57 Minuten. Sein Pech war, dass der Russe Timur Podmarev noch etwas schneller im Budapester Wasser unterwegs war.
Auch über 200 Meter Brust verwies Podmarev den 13er auf Rang zwei. Der Russe und der Deutsche ließen dabei unter anderem Glen Christiansen hinter sich, der für Schweden anno 1980 an den Olympischen Spielen von Moskau teilgenommen hat.
Über 400 Meter Lagen musste sich Peter Kauch dem US-Amerikaner Timoty Halley geschlagen geben und über 200 Meter Lagen landeten Podmarev und Halley vor Peter Kauch.

König belegt über 50 Meter Rücken Platz sechs

Ihre selbst gesteckten Ziele erreichte in Budapest auch Gabriele König (1950; AK 65). Besonders gefreut hat sie sich über ihren sechsten Platz über 50 Meter Rücken in 00:44,89 Minuten. Denn damit durfte sie aufs Treppchen. Geehrt wurden bei der WM nämlich nicht nur die ersten Drei, sondern auch die drei Nachplatzierten.
Über 100 Meter Rücken belegte die 13erin in 01:39,15 Min. den siebten Platz. Außerdem schaffte sie es wie erhofft über 50 und 100 Meter Freistil jeweils in die Top 20.
Über die kürzere Strecke schlug sie in 00:37,95 Min. an (14. Platz), über 100 Meter in 01:28,32 Min. (16. Platz).

Bienek schwimmt persönliche Altersklassen-Bestzeit

WM-Neuling Peter Bienek (1966; AK 50) fand schwer in die Titelkämpfe. Ungeachtet dessen war er mit seinen Leistungen zufrieden. So platzierte sich der 13er über 200 Meter Brust in 03:01,20 Min. in die Top 20 der Welt. Über 100 Meter Brust und 200 Meter Lagen landete er jeweils im guten Mittelfeld. Bei seinem letzten Start in Budapest stellte Bienek schließlich noch über 50 Meter Brust in 00:34,88 Min. eine persönliche Altersklassen-Bestzeit auf.

Dombrowa mit deutlicher Steigerung

Nicht nur ihre Meldezeiten bestätigte bei der Masters-WM Anja Dombrowa (1969; AK 45). Sie stellte sogar die eine oder andere persönliche Bestzeit auf."

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