SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Sabine Schön gewinnt Gesamtwertung bei den Frauen

Company Cup an Gladbecker Triathleten – vlnr Peter Topheide, Frank Reininghaus, Andreas AdamskiSabine Schön, Peter Bockholt, Volker Reininghaus und Andreas Adamski kamen aus Ratingen mit Gewinnerschmuck nach Hause. Reininghaus und Adamski erhielten zusätzlich einen riesigen Pokal. „Alle guten Dinge sind drei. Schon im Jahr 2012 haben wir uns vorgenommen den ersten Platz in der Wertung „Company Staffel“ zu holen“, zeigt sich Adamski nach dem Erfolg ein wenig erleichtert. Die Stadtwerke Ratingen setzen jährlich einen  imposanten Wanderpokal als Gewinn für Firmenstaffeln aus. Die Gladbecker Reininghaus und Adamski waren an diesem Wettkampf für ihren Arbeitgeber Evonik Industries unterwegs. Zweimal zuvor landeten sie auf Platz 2. „So richtig einfach war es nicht. 36 Staffeln nahmen teil und schlecht besetzt waren die auch nicht“, führt Adamski weiter aus. Das waren sie wirklich nicht. So nahm zum Beispiel Dr. Sebastian Longrée (vor ca. 10 Jahren Vize-Europameister und vierter bei den Weltmeisterschaften in der AK 25 gewesen und nicht zuletzt zweiter über die Kurzdistanz beim ELE-Triathlon 2014) teil. Frank Reininghaus hatte das Vergnügen gegen ihn auf die Schwimmstrecke anzutreten. Nur 9 Sekunden hinter dem ELE Triathlon Gewinner der Kurzdistanz 2014 schlug Reininghaus an und übergab den Zeitchip an Adamski. Dieser musste sich wie auch im Jahr 2013 gegen Marc Weisshaupt behaupten, ein ehemaliger Profi der u.a. auch für das Team Gerolsteiner unter Vertrag stand. Die beiden SV 13er gaben alles um ihren dritten im Bunde, Peter Topheide, ausreichend Vorsprung auf der Laufstrecke zu verschaffen. Dieser rannte mit knapp 3 Minuten Vorsprung los und hielt bis zum Ziel den Vorsprung, der bedenklich auf 25 Sekunden sank. Mächtig stolz nahmen die drei den riesigen Wanderpokal für ein Jahr in Empfang.

Über den spannenden Staffelverlauf geriet der tolle Erfolg von Sabine Schön fast ein wenig in den Hintergrund. Sabine gewann wieder einmal die Gesamtwertung und damit auch ihre Altersklasse. 1:09,33 Stunden benötigte sie für die 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen. Dabei lief sie in 21:33 Minuten unangefochten die beste Zeit. Annika Marquardt (3. AK 35; 19. Gesamt) und Peter Bockholt (1. AK 40; 11. Gesamt) waren auch gut auf der Sprintstrecke im Rahmen des Volkstriathlons.

Jörg Brennenstuhl (12 AK 45; 49. Gesamt )

Georg PotrebitschDas „Sch….“-Wort vermeidet Georg Potrebitsch, wenn er von seinem letzten Auftritt bei der Challenge Almere spricht. Großartige Ausreden gibt es auch nicht zu dem vorzeitigen Ausscheiden bei den Europameisterschaften über die Langdistanz in den Niederlanden (Almere/Amsterdam). „Mir gefällt dort die Strecke. Hier feierte ich meine ersten, schönsten und größten Erfolge. Es war wie in den Jahren zuvor eine super Stimmung. Es lag an mir.“ In den Jahren zuvor war immer ein Podestplatz, meist der Sieg drin. „Ich fühlte mich die Woche vor dem Wettkampf fit und hatte das Gefühl, mich von einem Infekt völlig erholt zu haben, doch vermutlich waren die zehn Tage Erkrankung und eine Antibiotika-Behandlung einfach zu viel und die Zeit vor dem Wettkampf hat nicht gereicht, um ausreichend fit zu werden", findet der SV13er-Profi, der für den Power-Horse-Rennstall an den Start geht, doch irgendwie keine plausible Erklärung, denn dieser Ausstieg war nicht der erste in dieser Saison. „In dieser Saison ist einfach der Wurm drin. Die Trainingswerte stimmen alle“, dies unterstrich Georg wieder einmal beim Radfahren. Dort hing er dem späteren Europameister direkt im Nacken. Auch auf der ungeliebteren Laufstrecke konnte er lange Zeit einen dritten Rang halten. Zur Halbmarathondistanz baute der Gladbecker allerdings zunehmend ab und brach den Wettkampf 19 km vor dem Ziel ab. 

Teilnehmer des SV13 – vlnr Mark Kegelmann, Armin Oberhagemann, Britta Falkenstein, Birgit Zuddas, Rebecca Gewehr, Giuseppe ZuddasZum Abschluss der Saison drehen die Triathleten des SV 13 noch mächtig auf. Unter anderem stürzten sie sich in die Xantener Südsee (so heißt der Badesee in dem geschwommen wurde) und fischten sogar Edelmetall auf den Strecken Schwimmen, Radfahren und Laufen. „Insgesamt waren wir mit 16 Athleten am Start,“ weißt Giuseppe Zuddas nicht nur auf die Qualität, sondern auch die Quantität der SV13er hin. „Inzwischen wird das SV13-Logo auch ein Markenzeichen. Viele von uns kommen doch vorwiegend in der besseren Hälfte ins Ziel und wir ernten hier und da schon bewundernde Blicke“, untertreibt der stellvertretende Abteilungsleiter des Gladbecker Schwimmvereins ein wenig. Denn speziell die Frauen waren sehr erfolgreich. So erzielte Sabine Schön hat den Lauf der Draxi-Distanz (500 m Schwimmen, 17 km Rad und 5 km Laufen) gewonnen. Nicole Oberhagemann wurde dritte in ihrer AK45 (Gesamt 15.) geworden und auf der Olympischen Distanz zeigten die weiblichen Vertreter des SV 13 Rebecca Gewehr (AK30), Birgit Zuddas (AK40) und Britta Falkenstein (AK45) den meisten Alterskonkurrentinnen die Fersen. Alle drei wurden dritte in ihrer AK.  

Sabine Schön Zweite der Damengesamtwertung

Das Gelsenkirchener Feuerwehrteam mit den SV13er Jörg Fliss (1. vl), Frank Wiedenhöfer (2. vr) und Semy Harrathi (1.vr) In Krefeld im Rahmen des 27. Bayer-Triathlons wurden unter anderem die Landesmeisterschaften der Berufsfeuerwehrmänner im Triathlon über die Sprintdistanz ausgerichtet. Auf einem guten sportlichen und organisatorischen Niveau fand der Wettkampf für die Brandschützer über die 500m Schwimmen (im Elfrather See), 20 km Rad (über einen abgesperrten Autobahnzubringer) und den abschließendem 5 km Lauf am Ufer des Sees statt. Zwar starteten „nur“ 27 Berufsfeuerwehrmänner und zwei Berufsfeuerwehrfrauen aus ganz NRW, aber die „hatten es drauf“. In der Sprintwertung, der Wertung der Deutschen Triathlon Union, wären die ersten drei Feuerwehrmänner - jeder für sich - unter die ersten drei gekommen. Noch krasser war der Unterschied zu den ambitionierten Amateuren des Volkslaufes. Hier hätte jeder der ersten acht Brandexperten mindestens eine Bronzemedaille geholt. Soweit zu der Leistungsdichte der fixen Feuerwehrmänner. In diesem beschriebenen starken Feld siegte der für die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen und für den SV13 startende Frank Wiedenhöfer. Insgesamt war dies der vierte Titel in Folge nach den Jahren 2011, 2012 und 2013 und zum insgesamt sechsten Mal seit 2006. „Allerdings werden die Abstände immer kürzer“, bemerkt der mittlerweile 48 jährige Triathlet aus Buer, der sich nicht auf ein Duell mit seinen Mitstreitern auf der Laufstrecke einlassen wollte. So holte er schon beim Schwimmen und Radfahren etwas Zeit heraus. Beim Schwimmen ging es sehr eng zu, aber es reichte zu einem Vorsprung von 20 Sekunden. Trotz einer starken Radleistung verlor er gegenüber seiner Konkurrenz sein Polster um 11 Sekunden. Unplanmäßig konnte Wiedenhöfer auf der 5 km Laufstrecke den Vorsprung auf 21 sec ausbauen. „Da hat Uwe (Bandmann aus Essen, Gesamtwertung Dritter) wohl zu viel Körner auf der Radstrecke gelassen“, vermutet der Gelsenkirchener Feuerwehrmann. Letztlich konnte er auch Michael Hauser (Feuerwehr Köln, Gesamtwertung Zweiter) auf Distanz halten, der noch einmal herankam.

SV13er Triathleten zum Schluss über die kalte Mitteldistanz

Komplette SeniorinnenmannschaftIn Hückeswagen schloss die Seniorinnen- und Seniorenliga ihre Saison mit der Mitteldistanz ab. Die Triathleten des SV13 sind jeweils mit einer Mannschaft in den beiden Ligen vertreten. Für die Seniorinnen war es der erste Liga-Auftritt nach ca. zehn Jahren, die Männer gingen zu Beginn mit der Hoffnung an den Start, die Vorjahresplatzierung (Platz 8) zu wiederholen. Diese Rechnung ging in diesem Jahr mit Platz 16 in der Gesamtwertung nicht auf.

Der letzte Liga-Saisonwettkampf der Senioren-Liga fand bei klirrender Triathlonkälte (12 Grad und kräftigen Schauern mit kaltem Wind) in Hückeswagen über die Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 74 km Rad, 21 km Laufen) statt. Dabei setzte das Wetter und besondere Umstände den SV13ern wohl besonders zu. So musste Andreas Adamski, sonst ein souveräner Finisher, nach dem 12. Laufkilometer mit  Wadenkrämpfen aufhören. „Nichts ging mehr. Zuletzt tat selbst der Wanderschritt weh“, tat es Adamski leid, nicht ins Ziel gekommen zu sein, um wenigstens ein paar Punkte auf das Mannschaftskonto einzahlen zu können. Sein Arbeitstag war schon zu Beginn „auf links gedreht“. „Um 05:30 Uhr noch im Halbschlaf griff ich zum falschen Neo“, berichtet Adamski, dass er an diesem Morgen zum Neopren seiner (kleineren) Frau griff. Das Anziehen war schon eine Qual und trotz gummierter Beengung lief es mit der Schwimmeinheit gar nicht schlecht (0:36:51 Stunden). Für Achim Müller war bereits beim Radfahren „Ende im Gelände“. Ein Raddefekt, der mit Bordmitteln wohl nicht mehr zu reparieren war, sorgte für das vorzeitige Aus. Zu diesem Zeitpunkt quälten sich bereits Frank Reininghaus mit Knieunbehagen (60. Platz – 0:39:37 Min. Schwimmen, 2:40:23 Stunden Radfahren und 1:45:14 Stunden Laufen) und Harald Modro (49. Platz - 0:34:42 Stunden Schwimmen, 2:38:07 Stunden Rad, 1:44:18 Stunden Laufen) auf der Laufstrecke in Richtung Ziel.

Erste Punkte für Senioren-Damen

Sassenberg 2014 - Marquardt, Gewers-Lohkamp, MarxIn Sassenberg traf sich die nordrhein-westfälische Triathlonelite aller „alten“ Altersklassen. Gesplittet nach Senioren (ab 35 Jahren) und Masters (ab 45 Jahren) ging es für drei SV13er Ligateams an den Start.

Unter dem Zeichen einiger Wehwehchen, persönlicher Erfolge, einer besonderen Ehrung und der „Geburt“ eines aktiven Damenteams standen die Ligawettkämpfe der Seniorinnen, Senioren und Masters in Sassenberg. Bei den Senioren erzielten Armin Oberhagemann (26. Einzel), Andreas Adamski (34.), Frank Reininghaus (72.) und Siegfried Priebel (82.) in der Mannschaftswertung den 14. Platz. Damit verloren sie in der Gesamtwertung zwei Plätze und liegen nun auf Rang 13. Bei den Masters setzten die Gladbecker alles auf eine Karte und ließen die schnellsten Ü45er antreten. Giuseppe Zuddas bewies nach seiner Hitzeschlacht in Roth, dass er läuferisch topfit ist und legte eine abschließende 10 km Zeit von 43:55 Minuten hin. In der Gesamtzeit besser lag um zwei Minuten Bert Noffke in 2:25:49 Stunden über die 1,5 km Schwimmen, 45 km Radfahren und 10 km Laufen. Noffke belegte in der Einzelwertung bei den Masters den 15. Platz, Zuddas den 21.. Dritter im Bunde wäre Peter Bockholt gewesen. Der überaus routinierte und erfolgreiche SV13er über alle Triathlondistanzen kämpfte auf der Laufdistanz mit Krämpfen und musste zur Hälfte der Laufstrecke aus gesundheitlichen Gründen aussteigen. Bis zu seinem Ausscheiden lag er knapp hinter Noffke. Da ein „Nichtankommen“ (do not finished) mit dem letzten Rang gewertet wird, fehlten die Punkte, um in der Tabelle weiter nach vorne zu klettern. So reichte der 12. Platz in Sassenberg lediglich, um einen Platz im Mittelfeld in der Masterliga zu behaupten.

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