SV Gladbeck 13 e.V.

Schwimmen und mehr

Großartige Leistung bis zum 30. Laufkilomenter beim Ironman Großbritanien

Georg Potrebitsch vor dem SchwimmstartEinen klaren Aufwärtstrend konnte Georg Potrebitsch in den letzten Wochen verzeichnen. Das harte Training verlief planmäßig, die Leistungssteigerungen über das Jahr gesehen waren bemerkenswert undzuletzt in Norwegen bei der halben Triathlondistanz sprang schon ein vierter Platz heraus. In Bolton fand nun der Ironman Großbritanien statt, der ihm sogar eine Fahrkarte nach Hawaii bescheren konnte. Große Chancen auf eine der 42 Karten hätte er gehabt, wenn es ein Podiumsplatz geworden wäre, doch auf dem letzten Drittel des abschließenden Marathons schied Potrebitsch aus.

„Bei mir ist irgendwie der Wurm drin,“ schüttelt Little-Georg (Körpergröße um die 1,94 m) den Kopf. „Ich war wirklich gut vorbereitet und konnte absolut vorne mithalten. Die Trainingswerte waren absolut ok und selbst bei den Höhenmetern habe ich mich gegenüber dem Ironman in der Schweiz verbessert. Ich muss mit meinen Trainern genau analysieren, woran es diesmal lag.“

 Siggi Priebel und Jürgen Schramm vom SV13 wagen sich an die Crossstrecken

Cross-Triathlon - links Siegfried Priebel, rechts Jürgen SchrammClausthal-Zellerfeld im Oberharz war Austragungsort für die Deutschen Meisterschaften im Cross-Triathlon. Mit Siggi Priebel, Jürgen Schramm und Gerd Blum waren drei Teilnehmer des SV 13 gemeldet. Aufgrund der Nachwirkungen einer schweren Verletzung fiel Gerd Blum aus und konnte seinen Titel vom Vorjahr nicht verteidigen. Der Cross-Triathlon gehört noch zu den Triathlon-Nischen. Aufgrund der Vielseitigkeit, des erforderlichen Wagemutes bei den Mountainbike-Abfahrten und der ausgeprägten Kraftausdauer bei den Querfeldein-Anstiegen mit und ohne Rad, ist das Teilnehmerfeld noch überschaubar. Gerade in den höheren Altersklassen traut sich so recht niemand an die anspruchsvolle Strecke. Nicht so die Triathleten des SV13.

Giuseppe Zuddas vom SV13 ist in diesem Jahr der nächste Triathlet, der auf der Langdistanz sein Debüt geben wird. Dazu hat er sich das europäische Triathlonmekka Roth ausgesucht. Mit von der Partie sind Daniela Kruse und Armin Oberhagemann. Andre Kiedel, der vor zwei Wochen seine zweite Langdistanz in Frankfurt mit einem beachtlichen Ergebnis abgeschnitten hat, gibt einige Ratschläge und plaudert aus seiner Vorbereitung.

Ja, die Vorbereitungen über die Ironman-Distanz von 3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen sind für Kruse, Oberhagemann und Zuddas abgeschlossen. Die letzten beiden Wochen wird „getapert“ (ausgeruht und nur noch kleine Umfänge mit niedriger Intensität trainiert). Zu einem Gespräch fanden sich der Triathlon-Novize, Zuddas, und die „frischen“ Langdistanzler Kruse und Kiedel im Vereinsheim des SV13 zusammen. In diesem Jahr ohne den tippgebenden Profi Georg Potrebitsch, der nach seinem vierten Platz in Norwegen auf dem Weg zur seinem Ironman nach Großbritanien ist. „Um die 120 km Schwimmen, 3.500 km Radfahren und 1.200 km Laufen habe ich seit Jahresbeginn für die Langdistanz investiert,“ beginnt der Ironman-Frankfurt-Finisher, Andre Kiedel. „So ähnliche Umfänge sah mein Plan auch vor. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich die Kilometer in meine Woche unterbekommen habe,“ ergänzt Giuseppe Zuddas. „Wenn da nicht meine Frau Birgit mitgespielt hätte, wäre das „Projekt Roth“ nicht machbar gewesen. Danke Schatz!“ Es geht nicht nur um die Bewältigung der Distanz an dem Wettkampftag, sondern wohl eher um die Trainingsmenge, die Monate vorher zu organisieren ist, damit ein gesundes Ankommen (Finishen) sichergestellt ist.

Vierter Platz beim Ironman Norwegen

Georg Potrebitsch fit auf dem Rad„Der Ironman 70.3 in der Schweiz war schon top, nun Norwegen mit dem vierten Platz noch besser. Es geht weiter nach vorne,“ resümierte Triathlon-Profi vom SV13, Georg Potrebitsch, seinen Ausflug nach Haugesund (Norwegen), wo er sich wie in der Schweiz der der Mitteldistanz in der Ironman-Serie stellte. 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen standen Programm. In keiner Disziplin zeigte der Gladbecker Profi, der für das Powerhorse-Team startet, sichtbare Schwächen. Cirka zwei Minuten nach der Führungsgruppe sprang er aus dem Wasser und wechselte auf das Rad. Im Schlepptau, also im verbotenen Windschatten einige seiner Mitverfolger. Zwei trieben es hierbei zu weit und wurden verwarnt, bzw. disqualifiziert. Eine besondere Erfahrung machte Georg Potrebitsch beim abschließenden Halbmarathon. Mit 1:16:36 Stunden hielt er weitere Verfolger auf Distanz und hielt sein hohes Tempo durch. Lediglich der Tscheche Filip Ospaly, der Deutsche Andreas Dreitz und der Australier Todd Skopworth lagen vor ihm. Hinter sich ließ Potrebitsch unter anderem so einen erfahrenen und erfolgreichen Athleten wie den Australier Chris McCormack, den zweifachen Ironman-Weltmeister. Auf die Frage an den Gladbecker Georg, ob er die Punkte in Norwegen für die WM auf Hawaii sammelt, antwortet er: „Ich absolviere als nächstes meinen Sommerhöhepunkt. Das ist die Langdistanz in England in zwei Wochen. Will hoffen, dass es dort „tiptop“ läuft.“ So sprach er und schwingt sich auf sein Rad, um 30 Minuten locker auszufahren.

Fotos: Georg Potrebitsch

 

Vlnr.: Armin Oberhagemann, Andreas Adamski, Daniela Kruse, Jürgen Janyga, Michael Walter

Nach dem großartigen Abschneiden der SV13er-Triathleten in der Seniorenliga im letzten Jahr mit dem sechsten Platz, versuchen die Senioren in diesem Jahr das Ergebnis zu halten. In Hennef machte nun die Ligaserie der Senioren Station.  Den 12. Rang erreichten Andreas Adamski (27. Einzel), Armin Oberhagemann (31. Einzel), Michael Walter (66. Einzel) und Jürgen Janyga (68. Einzel) nach einem harten Kampf gegen 25 gemeldete Mannschaften und 107 Ligastartern. „Der größte Kampf waren allerdings die schlechten Wetterverhältnisse,“ so der Gladbecker Andreas Adamski. Als „solide Leistung“ bezeichnete übereinstimmend das Team seine „Arbeit“. Ohne die besonders schnellen Leistungsträger gab die Platzierung in der besseren Hälfte des Mannschaftsfeldes Auftrieb und Motivation. „Wir haben da noch einige Schwächen oder sind bei den Abfahrten vorsichtiger als die anderen Mannschaften, die die Berge gewöhnt sind,“ beschreibt Adamski die Abfahrtsituation bei dem nassen Straßenbelag. Er und Armin Oberhagemann lieferten sich ein vereinsinternes Duell und fuhren über die 40 km um die 1:10 Stunden. Insgesamt freuten sich beide nach dem abschließenden Laufen über neue persönliche Streckenbestzeiten.

 

SV13er bei Deutschen Meisterschaften im Kraichgau

„5000 km Radtraining bisher in diesem Jahr. Mal sehen was die mir im Wettkampf bringen,“ sprach der SV13-Triathlet Frank Wiedenhöfer aus und wagte sich mit weiteren 12 Gladbeckern an den Start der Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz im Triathlon (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 42,2 km Laufen). Die Zahl 13 brachte zunächst den SV13ern kein Glück. Siggi Priebel musste Samstag bereits erkennen, dass es nicht sinnvoll ist, mit einer Erkältung am Sonntag an den Start zu gehen und feuerte lieber seine Mitstreiter an. Vor allem Frank Wiedenhöfer, muss die Anfeuerungsrufe von Priebel und den rund 40 Schlachtenbummlern aus Gladbeck gehört haben. Nicht einmal drei Minuten hinter dem späteren Gesamtsieger und Weltmeister auf dieser Distanz, Sebastian Kienle, folgte Wiedenhöfer aus dem Wasser auf das Rad. Fix wie die Feuerwehr strampelte er die 90 km  (entspricht ungefähr die Strecke von Gladbeck-Süd bis Münster-Nord) in 2:33:43 Stunden (Stundenschnitt von 35,3 km/h) und krönte seine Leistung mit einer Halbmarathon-Zeit von 1:34:00 Stunden, dies alles bei warmen Wetter und einem Radkurs mit 1.000 Höhenmetern.

 

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