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Annalena holt Gold bei „Deutschen“

Ein schlagkräftiges Team bildeten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SV 13 in Berlin

Superleistungen gab es für die SV-13-Schwimmer bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Dabei sicherte sich Annalena Felker gleich zwei Medaillen, darunter eine goldene, in ihrem Jahrgang 1998.
Annalena schwamm  sich als einzige  Gladbeckerin und jüngste Teilnehmerin über 200m Brust ins B-Finale, und stand somit vorzeitig als Deutsche Jahrgangsmeisterin schon fest. 2:38,19 Sek. erreichte sie im Vorlauf. Am ersten Tag bestritt sie noch das C-Finale über 200 m Lagen in 2:28,15 Min. als Sechste.

Mit Gold und Bronze dekoriert: Annalena Felker (rechts)

Für die letzte Gladbecker Medaille zeichnete sie verantwortlich. Das Talent des SV 13 belegte über 100 m Brust in 1:13,60 Min. (persönliche Bestzeit, p. B.) den dritten Platz. Außerdem startete sie am letzten Tag der Titelkämpfe als jüngste Teilnehmerin über 200 m Brust im B-Finale der offenen Klasse. Ihre Zeit: 2:40,73 Minuten. „Annalena war ein bisschen müde“, so Kai Kraus, Trainer des SV 13. Zum Abschluss belegte sie in 2:29,02 Min. über 200 m Schmetterling im Jahrgangsfinale den sechsten Rang
„Annalena ist eine sehr disziplinierte Schwimmerin und besitzt mit ihren 12 Jahren schon enorme Wettkampfhärte. Sie absolviert ein enormes Programm hier, schwimmt auf allen Strecken Bestzeiten und zieht jedes Mal dabei ins Jahrgangsfinale des JG 1998 ein. Die Teilnahme am B-Finale der offenen Klasse ist die Krönung ihrer Arbeit. Der DSV ist sehr gespannt auf ihre weitere Entwicklung“ bestätigt ihr Trainer.

David Mossakowski (SV 13, ‘95) erreichte das Jahrgangsfinale über 100 m Rücken - und das, obwohl er kürzlich noch durch einen bakteriellen Infekt angeknackst war. „Durch seinen Trainingsfleiß im Vorfeld und seine mentale Arbeit der letzten Tage hat er wieder rechtzeitig zu seiner Form zurückgefunden“, sagte Trainerin Annelies  Maas.  Am Sonntag belegte David Mossakowski  in 1:00,10 Min. im sogenannten C-Finale den fünften Rang.

Steffen Wirgs tritt immer mehr in die Fußspuren seiner Mutter Iris Kipar, schwimmt auf allen Strecken Bestzeiten und sieht seine Trainingskilometer mit Finalteilnahme über 200m Schmetterling der 15-jährigen Jungen belohnt. Hier benötigte er 2:18,98 Min. und landete auf Rang acht.
„Mit Steffen im Training zu arbeiten hat enorm viel Spaß gemacht in diesem Jahr. Er hat in jedem Training alles gegeben und war trotzdem nicht kaputt zu kriegen“, grinst der Trainer Kai Kraus. „Speziell im technischen Bereich hat Steffen viel verbessert. Dafür müssen wir auch die Zusammenarbeit des Landesleistungsstützpunktes Gladbeck unter Regie des SV Gladbeck 13 mit dem Landesverband NRW erwähnen, es wurden regelmäßig digitale Technikaufnahmen in der Gladbecker Traglufthalle durchgeführt.“
Es gab auch gewisse Rückschläge, wie zum Beispiel Henning Kunkel, Medaillengewinner im letzten Jahr über 200m Brust.
„Henning ist in diesem Jahr fast 15 cm gewachsen. Speziell im Brustschwimmen passten die Kraftverhältnisse auf einmal nicht mehr zusammen. Wir haben Henning für die längeren Kraulstrecken vorbereitet und siehe da: auf Anhieb ein 5. Platz im Jahrgang über 1500m Freistil mit 50 Sekunden Bestzeit. Und auch über 400m Freistil verpulverte er seine Bestzeit mit 7 Sekunden“, informiert Trainerin Annelies Maas. „Ein ähnliches Beispiel ist Niklas Döweling – ein Jahr älter als Henning und jetzt ausgewachsen. Die Bruststrecken liefen wieder viel besser als letztes Jahr, von seinen heutigen Zeiten hat er vor 3 Wochen nur geträumt. Und dazu noch eine 400m Lagenzeit die es in sich hat!“
Eigentlich gehören Maurice Krause und Oliver Mohs schon zu den „Älteren“.
„Maurice hat das Phänomen zu Stande gebracht, innerhalb einer halben Stunde erst über 400m Freistil Bestzeit zu schwimmen, und dann noch über 200m Brust 5 Sekunden schneller denn je aus dem Wasser zu klettern, und dabei nur hauchdünn das Jahrgangsfinale zu verpassen. Auch über 50m verpasste er das Finale nur um 0,2 Sekunden. Keine Frage: alles nur Bestzeiten.“
Oliver Mohs hat seine Chance als Nachrücker genutzt und landete über 50m Rücken auf Platz 14 im JG 1993, verbesserte seine gerade erst aufgestellte Bestzeit um fast 1 Sekunde und wurde belohnt mit einem Start im Jahrgangsfinale, da sich 4 Schwimmer seines Jahrgangs entweder für das A oder B- Finale der offenen Klasse qualifiziert haben. Und das bei seinem ersten Start bei Deutschen Meisterschaften als fast 18-Jähriger. Im Finale drückte er dann seine Zeit vom Vortag auf 28,68 sec, was in der Endabrechnung Platz 12 bedeutete.
„Nesthäkchen“ Laura Goldbach schwamm das erste Mal bei Deutschen Meisterschaften, als 12-Jährige.Premiere gelungen: alles Bestzeiten, als 13. über 100m Rücken fast ins JG-Finale, über 200m noch ein Plätzchen höher: 2. Reserve fürs 1998-er Finale.
Auf dem Rücken schwimmen gefällt auch Judith Epping. Nur beim Start hapert es manchmal, wodurch über 100m keine Bestzeit drin war. Dafür war sie wild entschlossen das 200-m-Finale im Jahrgang 1997 zu erreichen. Ihr Lohn: Platz 10 und am Samstag im Endlauf  ebenfalls der zehnte Rang in 2:28,84 Min.

„Sie sind alle herrlich geschwommen“, lobte Kai Kraus, der sich mit seiner Mutter und Trainerkollegin Anni Maas über viele Bestzeiten freute.

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