2000 Euro Spendengeld für brandverletzte Kinder
SV13er laufen wieder gemeinsam Spendengelder ein
Alle Jahre wieder treffen sich am Heiligabend morgens SV13 Athleten und Freunde zu einem Spendenlauf zugunsten brandverletzter Kinder. Triathlet und Feuerwehrmann Frank Wiedenhöfer, der sämtliche Paulinchen-Läufe, in diesem Jahr zum 22. Mal, organisierte: „Bei kaltem, sonnigem Winterwetter haben sich ca. 50 Läuferinnen und Läufer eingefunden und sind trotz eisigem Wind die fünf, zehn oder 21 km gelaufen. Auf der 21 km Runde gab es wieder eine Verpflegungsstelle bei unserem Vereinsmitgliedern Mario Lobert und Heidi Kluge die ein schönes Verpflegungsmenü aus Iso-Drinks, Obst und Plätzchen aufgebaut hatte. Ebenfalls hat uns unser 1. Vorsitzender, Max Baumeister, an der Verpflegungsstelle empfangen.“
Gespendet wurde nicht nur im Anschluss an der Präsenzveranstaltung, sondern auch per Überweisung und einer Sammlung im Vereinsheim. „Nur so kommen wir auf einen vierstelligen Betrag“, so Wiedenhöfer, der mit den SV13-Getreuen mit diesen Aktionen ein besonderes Zeichen setzen will: „Wichtig ist, auf die Situation der brandverletzten Kinder aufmerksam zu machen. Einerseits um weiter Spenden reinzuholen, andererseits ins Bewusstsein zu rufen, dass gerade zu dieser Zeit viel mit offenem Feuer umgegangen wird und hier eine besondere aber auch gefährliche Faszination mit diesem Element verbunden ist“, führt der Gelsenkirchener Feuerwehrmann aus. „In der Praxis werden wir Feuerwehren fast jedes Jahr mit diesen Situationen konfrontiert.“
Die Spenden sind bereits dem Verein „Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ überwiesen worden. Auf die Frage, der Motivation der Läufer für Paulinchen, lächelt Wiedenhöfer: “Naja, die Spenden-Topergebnisse kommen zusammen, seit wir vor einigen Jahren ins Vereinsheim gegangen sind und dort nach dem Lauf noch einen Umtrunk mit Glühwein, Apfeltee und Plätzchen anbieten. Für die meisten sind die Gespräche unter einander das wichtigste an dem Morgen und dafür bieten wir eine Plattform.“
Zu der Frage, ob es nicht viel Arbeit gerade an dem Heilig-Abend ist, beantwortet Ursula Lauf, die Ehefrau von Wiedenhöfer: „Klar, deckt sich der Tisch nicht von selbst und füllen sich die Kannen nicht alleine, aber wenn ich so die Stimmung und den Erfolg sehe, dann macht es mir einfach Spaß.“ Für die Triathleten und deren Freunde ist der Termin fest im Kalender verankert: „Irgendwie sieht man, wer noch aktiv ist und man kommt mal ins Gespräch. Wir sind ja leistungsmäßig sehr unterschiedlich und trainieren doch sehr in Kleingruppen, daher macht es Spaß sich intensiver auszutauschen“, so einer der älteren Triathleten.
Neben den drei Laufgruppen gab es auch noch zwei weitere Gruppen, eine mit Walkern und eine mit Schwimmern. Größtenteils waren es alles ehemals Aktive, Laufverletzte, „Triathlon-Rentner“ und Masterschwimmer. „Eine Aussage hörte die Spendengruppe nach der Danksagung von Wiedenhöfer neben der Höhe des Betrages besonders gerne: „Bis spätestens nächstes Jahr Heilig Abend.“
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