Tagessieg zum Saisonfinale: SV Gladbeck 13 wird Liga-Dritter
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Tagessieg zum Saisonfinale: SV Gladbeck 13 wird Liga-Dritter

Mit einem Paukenschlag hat sich die Triathlon-Ligamannschaft des SV Gladbeck 13 aus der Saison verabschiedet: Beim letzten von vier Ligarennen am Sonntag (30. August) holte die Mannschaft den Tagessieg und damit die maximale Punktzahl. Für den erhofften Aufstieg reichte es am Ende dennoch nicht. In der Saisonwertung belegt der SV 13 den dritten Platz.

Die Ausgangslage vor dem Finale war knifflig. Nach drei von vier Rennen lag Gladbeck mit sechs Punkten Rückstand auf die punktgleiche Konkurrenz von SuS Darme und Tri Team Steinfurt auf Rang drei – bei zwei Aufstiegsplätzen. „Das ist ohne einen Ausfall bei den Mitbewerbern nicht aufzuholen, aber uns war klar: Wir wollen alles versuchen, um unsere Chancen zu wahren", berichtet Bernhard Deiß.

Also schickte der SV 13 seine Bestbesetzung ins Rennen: Liganeuling Nils Wieduwildt nur zwei Wochen vor der 70.3-Weltmeisterschaft, Ben Plaumann nach seinem furiosen Einstieg beim vorherigen Rennen in Sassenberg, Christopher Drath in seinem erst zweiten Saisonrennen nach Sturz und Verletzungspause sowie Bernhard Deiß – nur eine Woche nach seinem Gesamtsieg über 10 Kilometer beim heimischen Sparkassenlauf.

Und das Team lieferte: Nils Wieduwildt gewann den Gesamteinlauf, zwei weitere Top-5-Plätze gingen ebenfalls an den SV 13. Damit war der Tagessieg und die maximale Punktausbeute gesichert. Weil aber auch Darme und Steinfurt als Tageszweiter und -dritter gewohnt stark ablieferten, blieb es in der Gesamtwertung beim dritten Rang. „Damit ist der Aufstiegstraum knapp geplatzt, aber wir werden nächstes Jahr wieder angreifen", so Deiß.

Eine Wertung aber gewannen die Gladbecker – wie schon die ganze Saison über: „Die Supportcrew aus Gladbeck ist die beste, lauteste und motivierendste!", freut sich Deiß. Und diese Crew ist weit mehr als lautstarke Unterstützung: Sie ist zugleich Materialbeschaffer, Busfahrer, Mechaniker und Verpfleger in einem.

Trainer Ludger Roling zog ein zufriedenes Saisonfazit. „Nur mit vier Athleten funktioniert es nicht. Wir haben in dieser Saison sieben, teils acht Athleten eingesetzt, denn verletzungsbedingte Ausfälle oder Terminüberschneidungen sind eher die Regel", erklärt Roling. Wie belastbar sein Kader ist, zeigte gerade das Finale: Christopher Draths Rad hatte beim Sturz im vorangegangenen Ligarennen so großen Schaden genommen, dass er auf ein altes Triathlonrad ausweichen musste. „Nimmt man die gesamte Saison ins Auge, waren die Gladbecker – egal wie sie aufgestellt waren – immer für Plätze unter den ersten Dreien gut. Das zeugt von einer guten Reserve im Team", so Roling.

SV Gladbeck 13 glänzt beim Ironman 70.3 Duisburg
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SV Gladbeck 13 glänzt beim Ironman 70.3 Duisburg

Gleich zwölf Aktive des SV Gladbeck 13 sind am vergangenen Sonntag beim Ironman 70.3 Duisburg über die Mitteldistanz an den Start gegangen – 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad und ein abschließender Halbmarathon über 21,1 Kilometer. Regen in der Nacht zuvor sorgte nach der Hitzewoche für ideale Bedingungen. Am Ende standen für den Verein der zweite Platz in der Tri-Club-Mannschaftswertung, mehrere Altersklassensiege und sogar ein Streckenrekord zu Buche.

Pia Opitz Streckenrekord und schnellste Frau im gesamten Feld

Das Ausrufezeichen des Tages setzte Pia Opitz. Die Athletin gewann nicht nur ihre Altersklasse W25, sondern war in 4:26:42 Stunden zugleich die schnellste Frau im gesamten Teilnehmerfeld und stellte einen neuen Streckenrekord in ihrer Altersklasse auf. Und das bei ihrem allerersten 70.3-Sieg. Den Grundstein legte sie auf dem Rad mit der schnellsten Radzeit aller Frauen. Dass am Ende alles passte, war dabei nicht selbstverständlich: Auf der Laufstrecke bemerkte Opitz, dass sie ihre Gelflasche vergessen hatte, und kämpfte zwischenzeitlich mit Krämpfen. Trotzdem baute sie ihren Vorsprung bis ins Ziel auf knapp fünf Minuten aus und lief als erste Frau über die Ziellinie. „Für meinen ersten 70.3-Sieg hätte ich mir kein besseres Rennen vorstellen können“, so Opitz.

Streckenrekord AK 60 und erster 70.3-Titel für Frank Wiedenhöfer

Für das zweite große Highlight sorgte Frank Wiedenhöfer. In der Altersklasse 60 gewann er nicht nur souverän seine Klasse, sondern stellte in 4:38:02 Stunden auch einen neuen Streckenrekord der AK 60 auf. Schon im Wasser legte er den Grundstein: Seine 28 Minuten im Neopren bedeuteten die 31. beste Schwimmzeit aller Männer im Feld. Auf dem Rad brachte er mit einem Schnitt von rund 39 km/h seine Wattwerte konsequent auf die Straße und ging mit gut acht Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke, die er kontrolliert nach Hause brachte. „Ich bin super zufrieden – mein erster Altersklassensieg bei einem 70.3, und das gleich mit Streckenrekord", freute sich Wiedenhöfer.

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Ebenfalls in der Altersklasse 25 überzeugte Nils Wieduwildt. In 4:03:59 Stunden – seiner persönlichen 70.3-Bestzeit – wurde er Dritter seiner Altersklasse. Die schnellste Laufzeit  seiner AK (1:19:09), die zudem als Topzeit unter Triathleten gilt, machte ein zwischenzeitliches Malheur mehr als wett: Eine zweiminütige Zeitstrafe wegen einer Windschattensituation und sich lösende Auflieger hatten ihn auf dem Rad Zeit gekostet. „Die sub 4 Stunden fallen dann nächstes Jahr“, kündigte Wieduwildt kämpferisch an.

Drei Gladbecker vor der WM in Nizza

Für gleich fünf Aktive geht es nach Duisburg direkt weiter zur 70.3-Weltmeisterschaft am 12. und 13. September in Nizza – neben Pia, Frank und Nils sind das Birgit und Giuseppe Zuddas. Die Qualifikation dafür hatten sie bereits im vergangenen Jahr in Duisburg geschafft. Birgit Zuddas verbesserte sich in allen drei Disziplinen gegenüber dem Vorjahr – trotz Trainingsrückstands beim Laufen nach einer Verletzung – und wurde in 5:35:17 Stunden Fünfte ihrer AK 55. „Die Stimmung in Duisburg war super, vor allem durch die vielen Vereinskolleginnen und -kollegen, die einen nach vorne geschrien haben", berichtete sie. Ihr Mann Giuseppe, feierte in 4:50:46 Stunden ein bemerkenswertes Comeback: Nur vier Monate nach seiner Knie-OP und mit gerade einmal 170 Lauf-Kilometern im Training seit Januar erreichte er die Top Ten seiner Altersklasse. Eigentlich waren nur Schwimmen und Rad geplant – am Ende lief er die komplette Distanz durch. Die bei diesem Rennen vergebenen Startplätze für die WM 2027 in den USA nahm indes niemand aus dem Verein an.

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Mehrere gelungene Mitteldistanz-Debüts

Für einige SV-13-Aktive war es die erste Mitteldistanz überhaupt – und alle meisterten sie eindrucksvoll. Anne Gonschorek überzeugte in 5:30:39 Stunden mit einer besonders starken Radleistung und war am Ende deutlich schneller als erwartet. „Die Stimmung an der Strecke war einfach unglaublich, die Zuschauer haben mich wirklich über die Strecke getragen“, schwärmte Gonschorek, die schon jetzt auf ihre nächsten Triathlons gespannt ist. Alexander Herbrecht, neu im Triathlonsport, meisterte sein MD-Debüt souverän in 5:21:00 Stunden. Zuvor hatte er bereits einen kleineren Triathlon bestritten. Und Kevin Schön, ebenfalls zum ersten Mal über die Mitteldistanz, unterbot in 5:28:42 Stunden nicht nur die anvisierten sechs Stunden, sondern gleich auch die 5:30-Marke. „Neben dem super organisierten Event fand ich vor allem den Zusammenhalt im Verein klasse, gerade unter den Neuen", lobte Schön.

Anna Wolthaus erreichte in 5:54:39 Stunden ihr persönliches Ziel unter sechs Stunden. Auf dem Weg dorthin konnte sie viele hilfreiche Tipps ihrer Vereinsfreunde umsetzen – und wurde vom Jubel der Supporter-Teams getragen. „Die Gänsehautmomente durch das Anfeuern waren einfach unglaublich", berichtete Wolthaus. Ihr persönliches Highlight hatte sie allerdings schon vor dem Start: die Nachricht am Renn-Morgen, dass kein Neopren-Verbot galt.

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Erfahrung und frische Gesichter

Komplettiert wurde das Gladbecker Aufgebot von erfahrenen wie neuen Startern. Michael Walter, eigentlich Langdistanzler, absolvierte in 5:28:11 Stunden bereits seine zweite Ironman-Veranstaltung des Jahres und erreichte sowohl in der Altersklasse als auch in der Gesamtwertung jeweils die erste Feldhälfte. „Beim Radfahren habe ich mir bewusst Körner aufgespart, damit ich den Halbmarathon unter zwei Stunden laufen konnte – das hat geklappt", freute sich Walter, der auch die idealen Bedingungen nach dem Regen und die gute Orientierung auf der Regattabahn lobteJutta-Verena Schulze, die erst vor Kurzem zum SV Gladbeck 13 gestoßen ist, brachte ihr Rennen in 6:33:32 Stunden ins Ziel. Ebenfalls in Duisburg am Start war SV-13-Mitglied Sina Willems, die in 5:01:10 Stunden allerdings unter der Fahne ihres Heimatvereins ins Rennen ging.

Am Ende überwog bei allen die Freude über starke Zeiten, mehrere Podestplätze und den verdienten zweiten Rang in der Tri-Club-Mannschaftswertung. Der SV Gladbeck 13 gratuliert seinen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen.

Starke Ergebnisse für den SV Gladbeck 13 beim Borken Triathlon
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Starke Ergebnisse für den SV Gladbeck 13 beim Borken Triathlon

Vier Athletinnen und Athleten des SV Gladbeck 13 sind am vergangenen Wochenende beim 39. Stadtwerke Borken Triathlon an den Start gegangen – und alle vier kehrten mit starken Ergebnissen und jeder Menge guter Laune zurück. Bei bestem Sommerwetter standen am Ende ein Gesamtsieg, drei Altersklassensiege und einige erzählenswerte Geschichten zu Buche.

Kurztriathlon: Titelverteidigung und ein hauchdünnes Rennen

Über die Kurzdistanz zeigten Pia Opitz und Nils Wieduwildt ihre Klasse. Opitz verteidigte ihren Titel souverän: In 2:06:25 Stunden holte sie den ersten Gesamtplatz und gewann zugleich ihre Altersklasse W 25. Und das mit satten 13 Minuten Vorsprung auf Platz zwei.

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Wieduwildt verpasste die Titelverteidigung dagegen nur um Haaresbreite. Nach 1:55:23 Stunden überquerte er als Gesamtzweiter die Ziellinie, rund eine Minute hinter dem Sieger, und gewann seine Altersklasse M 25. Dass es am Ende so knapp wurde, hatte einen kuriosen Grund: „Mein erster Wechsel lief überhaupt nicht gut. Ich musste erst meine Socken suchen und bekam sie dann kaum an – da ist einiges an Zeit liegen geblieben", berichtete Wieduwildt. Beide steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr und hatten sichtlich Spaß auf der Strecke: „Eine tolle, familiäre Veranstaltung mit richtig guter Stimmung."

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Volkstriathlon: Comeback nach langer Pause

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Susanne Isfort. Nach jahrelanger, verletzungsbedingter Pause wagte sie in Borken ihre Rückkehr in den Wettkampf und das mit Erfolg: Über die Volksdistanz mit 300 Metern Schwimmen im Pröbstingsee, 20 Kilometern auf dem Rad und 5 Kilometern Laufen durch den Wald sicherte sie sich in 1:21:16 Stunden den Sieg in der Altersklasse W 60. „Ich bin einfach froh, wieder dabei zu sein", freute sich Isfort über ihr gelungenes Comeback und die tolle Stimmung am Streckenrand.

Ebenfalls über die Volksdistanz startete Sophie-Marie Wagner. Sie erlebte einen echten Schreckmoment. Beim Schwimmen geriet die Athletin kurz in Not: ein Schwall Wasser ins Gesicht, sofort verschluckt, und plötzlich bekam sie keine Luft mehr. Wagner musste sich kurz in die Waagerechte legen und hielt bereits Ausschau nach der DLRG. „Hätte ich mich nicht wieder gefangen, wäre der Triathlon an diesem Punkt zu Ende gewesen", schildert sie. Ihr Fazit ist zugleich eine Mahnung: „Auch wenn man gut schwimmen kann, kann es im Wasser plötzlich sehr gefährlich werden." Trotz des Zeitverlusts zeigte sie sich mehr als zufrieden: In 1:21:11 Stunden belegte sie Platz sieben in ihrer 22 Starterinnen zählenden Altersklasse W 25. „Für mein erst zweites Triathlon-Jahr bin ich mit dem Ergebnis sehr glücklich."

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Am Ende überwog bei allen vier Startern die Freude –  über gute Zeiten, Podestplätze und einen rundum gelungenen Wettkampftag bei familiärer Atmosphäre. Der SV Gladbeck 13 gratuliert seinen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen.

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Tel.: 02043 - 21113
E-Mail: geschaeftsstelle@sv13.de

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Donnerstag:10:00 bis 14:00 Uhr
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